Startseite
wer bin Ich ?
meine Bücher
 meine Filme (Auswahl)
"meine" Vereine
Echo "Schlesien-Brücke in Europa"
Echo  "Schlesische Reise"
meine Schlesien-Preise
1 Bayerischer Fernsehpreis
2 Kulturpreis Schlesien
3 Gerhart-Hauptmann-Medaille
4 Erster Neißepreis
Fotos aus Schlesien
Multimedia Show
"Görlitzer Aufruf+Buchstabierung"
 aus Buch "Reisen nach Schlesien"
AKTUELLES
Impressum


Erster Neißepreis

17. August 2003 in Ostritz an der Görlitzer Neiße

Aus der Laudatio von Marianne Paul, Vorsitzende des Schlesischen Heimatbundes e.V. Niesky:

"...Er ist ein Mann, der die Geschichte Schlesiens zum Anlaß für Bücher und Filme nahm, der in Zodel geborene Ekkehard Kuhn. Die Vielzahl der Themen und Schicksale in seinen authentischen Beschreibungen und Bildern über viele Jahre sind wie eine Essenz, die alles Wichtige und Wesentliche beinhaltet. Das, was viele von ihrem Amt oder ihrer Position her hätten tun sollen, hat er gemacht: unruhig sein für Schlesien. Er hat Bewegung in ein ungelöstes Kapitel deutscher Geschichte gebracht - gründliche Recherche war dafür sein Prinzip. Seine unermüdliche Suche nach Spuren der Geschichte, nach den Wurzeln und nach Wahrheit sind die Triebfeder.

Seine Fernsehfilme "Schlesien - Brücke in Europa" und "Schlesische Reise - 1000 Breslau" zeugen davon, wie stark sein Herz für Schlesien schlägt. Mit diesen Filmen hat er mehr für Schlesien bewirkt als alle Politiker in den vergangenen 50 Jahren. Er hat den Schlesiern ihre Würde wiedergegeben, ihrem berechtigten Stolz auf ihre Heimat aufgeholfen und herrliche Bilder und Geschichten über dieses von Gott geliebte Land gezeigt. Den geschichts- und gesichtslosen Meinungsmachern hat er den Spiegel vorgehalten und deutsche und polnische Schicksale geschildert, die trotz unterschiedlichster Nationalitäten viele Gemeinsamkeiten haben.

Ekkehard Kuhn hat sich für Schlesien, das Land seiner Vorfahren, selbst in die Pflicht genommen, das ehrt ihn sehr...

diesen 1. Neißepreis in Weißgold, Gelbgold und blauem Saphir als Symbol ein Bogen des Görlitzer Viadukts verleihen ihnen ihre schlesischen Landsleute in großer Dankbarkeit. Wir ehren Ekkehard Kuhn

- für seine journalistische Arbeit im Dienste der europäischen Verständigung,

- für die wahrheitsgetreue Schilderung der Geschichte Schlesiens und die Darstellung des heutigen Schlesiens,

- für die Achtung, die er Deutschen und Polen bei seinem Wirken entgegenbringt,

- für seine von Hoffnung und Menschlichkeit getragenen Visionen

- für sein Bekentnis zum Kultur- und Heimatgedanken,

- für seinen Mut Schlesien zum Thema zu machen und ungeschminkt zu reden."


Über diesen Preis mit der anrührenden Laudatio von Marianne Paul und die schöne goldene Nadel mit dem Symbol des Neißeviadukts und dem blauen Saphir (als Symbol der Neiße) habe ich mich sehr gefreut. Nach mehreren früheren Preisen ist dies die erste Ehrung aus meiner direkten Heimat.

An dieser Stelle möchte ich von einer Begegnung berichten, die ich zusammen mit meiner Frau am Morgen nach der Preisverleihung in der Nikolaikirche von Görlitz erlebte. Als wir die Kirche betraten, stand dort eine größere Gruppe, in ihrer Mitte die uns bekannte Tourismusmanagerin Heidi Stosshoff. Ich richtete meine laufende Video-Kamera auf sie um ihre Erläuterungen aufzunehmen. Aber sie war gerade fertig und sagte "Darf ich Sie, leider Gottes weglocken, das "Heilige Grab" hat schon angerufen!" (das "Heilige Grab" als Nachbildung der heiligen Stätten in Jerusalem ist eine der Attraktionen von Görlitz. Anmerkung des Autors). Nach diesem Satz erkannte sie mich, nannte meinen Namen und wandte sich an die Gruppe: "Wissen Sie, wen Sie jetzt hier sehen ? Einen Mann, der gestern den 1. Neißepreis bekommen hat. Haben Sie durch Zufall im ZDF seinen Film "Schlesiche Reise" gesehen ?" Darauf antwortete ein Mann aus der Gruppe "Ja, deswegen sind wir hergekommen. Der Herr Kuhn ist der Grund, dass diese Gruppe überhaupt hierher gekommen ist."

Im anschließenden Gespräch erfuhren wir die Zusammensetzung der interessierten Reisegruppe. Es waren Mitglieder von SKAL INTERNATIONAL, in der weltweit Führungsleute der Tourismusbranche zusammengeschlossen sind, die mit ihrer Tätigkeit auch für Freundschaft und Völkerverständigung wirken wollen. Sie kamen aus ganz Deutschland und besuchten in Schlesien Orte nach der Vorgabe meines Films und meines Buches. Das so zufällige Treffen war für mich ein erneuter und besonders schöner Beleg dafür, dass sich mein Bemühen um Schlesien lohnt.